Von der Realität ins Digitale: Unternehmen nutzt ZuZ-Angebot zur Optimierung seiner Digital Twin-Beratung

Das Aufsetzen Digitaler Zwillinge ist ein extrem anspruchsvoller, komplexer Prozess. Diesen zu optimieren, hat sich die Opdenhoff Technologie GmbH aus Hennef vorgenommen, um ihre Kunden zukünftig noch effizienter unterstützen zu können. Genutzt hat sie dafür eine kostenlose Beratung des Zukunftszentrums KI NRW. Über sein Unternehmen und die Ziele der ZuZ-Beratung haben wir Geschäftsführer Jürgen Opdenhoff in einem Interview befragt.

Was macht Ihr Unternehmen?

Wir haben uns in den letzten Jahren vom reinen Produzenten zum Anbieter weiterer Dienstleistungen und Services entwickelt und uns auf das Thema Digitalisierung fokussiert. Selbige erzeugt auf den ersten Blick zwar viele Fragen, aber in der Realität liefert sie die richtigen Antworten und Lösungen für alle Entscheidungsprozesse und damit die Wertschöpfung unserer Kunden. Genutzt wird unser Angebot unter anderem von Akteuren aus den Bereichen Anlagenbau, Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung, Schmierstoffe, Pharma, Kosmetik, Futtermittelindustrie und Dachbeläge. Unser Anspruch ist es, sie in ihren Transformationsprozessen zu beraten, zu begleiten, Prozesse zu implementieren, zu steuern und zu regeln. Natürlich ist das kein Selbstzweck, sondern soll für mehr Effizienz, mehr Transparenz, mehr Qualität und weniger Kosten beim Kunden sorgen.

Wie setzen Sie Digitalisierungsprozesse um?

Digitalisieren ist Standardisieren und ermöglicht Skalierungen. Wir erklären unseren Kunden, wie sie diese Reise systematisch starten und auf welchen Standards diese aufbaut, um eine nachhaltige Datenarchitekturkompetenz für ihre Unternehmen sicherzustellen.
Dafür erfassen, steuern und regeln wir alle relevanten Daten von Wertschöpfung, strukturieren diese und setzten sie in Bezug zueinander. Ein intelligentes System von Sensoren, Aktoren und Digitalen Zwillingen ermöglicht unseren Kunden, zu jeder Zeit die vollkommene Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess und sogar darüber hinaus. Damit digitalisieren wir gesamte / mehrere Wertschöpfungsketten.

Unser Portfolio an Digitalisierungsdienstleistungen beinhaltet die Erstellung von Retrofit-Konzepten sowie Anlagen-Neuplanungen. Außerdem bieten wir unseren Kunden Unterstützung beim  Bau von Prototypen, Prozessoptimierungen und Digitalen Zwillingen, um Prozesse im Umfeld von ERP, MES, SCADA oder EDGE Stück für Stück ganzheitlich zu vereinfachen.

Was hat es mit den Digitalen Zwillingen auf sich?

Digitale Zwillinge sind digitale Repräsentanzen von Dingen aus der realen Welt. Neben realen Dingen können sie auch Objekte im Planungsstadium oder in der Produktion abbilden. Diese Welten miteinander zu verbinden, ist Idee der Digital Twins und soll den Kreislauf für Produkt und Produktion optimieren. Real geschieht das durch die Integration des Produktlebenszyklus mit dem Lebenszyklus einer Anlage und deren Performancedaten.

Wie und wozu nutzen Sie die kostenlose Beratung des Zukunftszentrums?

Als ich von dem Angebot des Zukunftszentrums KI NRW hörte, habe ich sofort zugegriffen, um das Opdenhoff-Angebot für unsere Kunden weiter zu optimieren. Im April sind wir mit ZENIT-Berater Michael Guth bei uns in Hennef mit einem Auftaktworkshop zur Konkretisierung unserer Beratungsleitung zum Digitalen Zwilling gestartet.
Das Aufsetzen von Prozessen ist extrem personal- und zeitintensiv. Deshalb haben wir uns im Rahmen des Workshops erst einmal darum gekümmert, wer bei uns für was verantwortlich sein soll und ein Team zusammengestellt. Danach stand eine verbindliche Prozessbeschreibung für die Erarbeitung eines Digitalen Zwillings, also ein konkreter Ablaufplan, auf dem Arbeitsprogramm. Ans Eingemachte ging es anschließend bei der Identifikation digitaler Tools für unseren Consulting-Prozess.

Gemeinsam mit Michael Guth und seinem Team werden wir die erarbeiteten Lösungen demnächst bei einem Kunden umsetzen und einem Realitätscheck unterziehen. Wir sind sehr optimistisch, richtig gute Ansätze gefunden zu haben und froh, dass es Angebote wie die des Zukunftszentrums gibt.

Homepage Opdenhoff Technologie GmbH Hennef

Hintergrund Zukunftszentrum

Unter der Überschrift „Sozialpartnerschaftlich. Partizipativ. Menschenzentriert“ wird das 2021 gestartete  Zukunftszentrum KI NRW mit insgesamt acht Partnern bis 2023 unter anderem rund 300 kostenlose Intensivberatungen leisten. Wichtigstes Anliegen ist die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen sowie deren Beschäftigten durch praxisnahe Beratung und Qualifizierung, um die Potenziale von Digitalisierung im betrieblichen Umfeld zu nutzen und damit Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Interessierten Unternehmen und Interessenvertretungen stehen Michael Guth und das über 30-köpfige Experten-Team für Informations- und Beratungsgespräche zur Verfügung.


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Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren (KI)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) gefördert.