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Veranstaltung

Anwendung künstlicher Intelligenz planen und einführen

03. Sep. 2026
13:00 – 17:30 Uhr

Halbtagesworkshop mit jeweils einem Unternehmen: Gruppengröße 3 bis 8 MA
Termine:
3. September 2026 & 17. September 2026
Dauer: 4 bis 4,5 Stunden
Zielgruppe: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einer konkreten Digitalisierungsidee oder einem geplanten KI-Projekt

Der Workshop wird mit jeweils einem Unternehmen in einer Gruppengröße bis maximal 8 Personen durchgeführt. Der KI-Anwendungsfall wird ca. 8 Wochen vor dem Workshop in einem separaten Auftaktgespräch mit dem Geschäftsführer vorbesprochen.
Geklärt werden hier:

  • die Zielsetzung des Projekts,
  • der geplante Einsatzbereich der KI sowie
  • der erwartete Nutzen.

KI-Projekte sind für viele Unternehmen noch Neuland.
Verantwortliche stehen vor Fragen wie:

  • Wo liegen die Fallstricke einer sinnvollen und effektiven KI-Nutzung?
  • Wie lassen sich Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit sicherstellen?
  • Wie vermeiden wir Abhängigkeiten oder Fehlentwicklungen?

Gleichzeitig erleben viele Beschäftigte KI ambivalent:
Sie sehen die Chancen auf Entlastung und bessere Arbeitsbedingungen – sorgen sich jedoch um Qualifikationsverlust, Statusveränderungen oder sogar Arbeitsplatzrisiken.

Ohne frühzeitige Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht die Gefahr, dass KI-Anwendungen nicht akzeptiert, nur unzureichend genutzt oder sogar gemieden werden – und damit zur Investitionsruine werden.

Der Workshop setzt genau hier an:
Beschäftigte werden von „Betroffenen“ zu „Beteiligten“.


Der Workshop „Anwendung künstlicher Intelligenz planen und einführen“ unterstützt Unternehmen dabei, ihr konkretes KI-Vorhaben strukturiert, partizipativ und nachhaltig zu planen.

Ziel ist es,

  • zentrale Erfolgsfaktoren frühzeitig zu berücksichtigen,
  • mögliche Risiken systematisch zu identifizieren,
  • Beschäftigte aktiv in Planung und Umsetzung einzubinden und
  • konkrete nächste Umsetzungsschritte zu definieren.

So wird die Grundlage für eine wirtschaftliche, zuverlässige und menschengerechte KI-Anwendung geschaffen.


Teilnehmen sollten insbesondere:

  • Projektverantwortliche für das KI-Vorhaben
  • Mitarbeiter, die die KI-Anwendung künftig nutzen werden
  • Mitarbeiter aus Planung und Umsetzung
  • ggf. Mitglieder der Mitarbeitervertretung

Empfohlene Gruppengröße: 6 bis 8 Personen


Die Canvas und die Kriterien wurden im Rahmen des Förderprojekts enAible entwickelt. Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).


✔ Höhere Akzeptanz im Unternehmen
✔ Frühzeitige Risikominimierung
✔ Klare Projektstruktur
✔ Nachhaltige Implementierung
✔ Vermeidung teurer Fehlentwicklungen


Interessierte Unternehmen können sich für einen der folgenden Termine anmelden:

Jetzt anmelden und Ihr KI-Projekt auf ein solides Fundament stellen.


Melden Sie sich bei Rückfragen jederzeit gern bei:

Dr. Bernhard Iking
Zukunftszentrum KI NRW | ZENIT GmbH
0208 30004 73
E-Mail

Ablauf

Der Ablauf im Überblick
1️. Anwendungsfall verstehen
Zu Beginn wird das geplante KI-Projekt vorgestellt:

• Was ist konkret geplant?
• Welche Ziele sollen erreicht werden?
• Welche Erwartungen bestehen?

Es wird ausreichend Raum für Verständnisfragen und Diskussion eingeplant.
2️. Arbeiten mit der KI-Canvas
Im Zentrum des Workshops steht eine speziell entwickelte KI-Canvas.
Damit wird der Planungs- und Einführungsprozess in vier Projektphasen strukturiert:

1. Zielsetzung und Folgenabschätzung
2. Planung und Gestaltung
3. Integration in betriebliche Prozesse
4. Controlling und Fortschreibung

Unter jeder Phase befindet sich eine Arbeitsfläche zur systematischen Bearbeitung der relevanten Kriterien. So entsteht Schritt für Schritt ein vollständiges Bild des Gesamtprozesses.
3️. Bewertung anhand von 31 Kriterien
Für die fundierte Planung stehen 31 Kriterien zur Verfügung, die drei Kategorien zugeordnet sind:

• Kriterien für die Zuverlässigkeit und gegen Abhängigkeiten von KI-Anwendungen
• Kriterien zur Wirtschaftlichkeit
• Kriterien für die präventive Arbeitsgestaltung

Gemeinsam wird diskutiert:

• Welche Kriterien sind für unser Projekt relevant?
• In welcher Projektphase spielen sie eine Rolle?
• Wo sind mehrere Phasen betroffen?

So wird das KI-Vorhaben systematisch geschärft und konkretisiert.
4. Konkrete Umsetzung planen
Abschließend plant die Gruppe erste Umsetzungsschritte:

• Wer übernimmt welche Aufgaben?
• Was muss bis wann geklärt oder erarbeitet werden?
• Welche Informationen sind noch einzuholen?

Das Ergebnis: ein klarer, strukturierter Fahrplan für die Einführung Ihrer KI-Anwendung.
Alle Angaben ohne Gewähr

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Zukunftszentrum KI NRW – Blog

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Das Projekt Zukunftszentrum KI NRW wird im Rahmen des Programms Zukunftszentren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.