
KI-Einsatz mitgestalten: KI-Systeme verstehen und mitbestimmen
KI im Betrieb mitgestalten, bevor sie festsitzt
Generative KI-Systeme wie z. B. Copilot sind kein einzelnes Tool, sondern greifen tief in bestehende IT-Infrastrukturen ein und verändern Arbeitsprozesse, Datenzugriffe und Entscheidungsstrukturen. Oft entstehen gute Einsatzideen in der Belegschaft, doch für echte Mitbestimmung muss man die Systeme verstehen: wie sie aufgebaut sind und welche Spuren ihre Nutzung hinterlässt. Das Format vermittelt dieses Gesamtbild und macht deutlich, dass hinter jeder technischen Funktion auch eine organisatorische Frage steckt. Dabei stehen zwei Fragen im Vordergrund: Wer entscheidet bei uns eigentlich, was eine KI darf? Und an welchen Stellen kann die Interessenvertretung mitgestalten, bevor ein System fest im Betrieb sitzt? Anliegen aus der Belegschaft aufzunehmen, heißt dabei nicht, die Verantwortung auf Einzelne abzuwälzen. Aus den technischen Antworten werden greifbare Ansatzpunkte für die gemeinsame Gestaltung mit dem Arbeitgeber.
Zielgruppe
Das Format richtet sich an Betriebsräte, die ihre Mitbestimmungsrolle in Bezug auf KI stärken möchten und Beschäftigte, die den KI-Einsatz im Betrieb organisatorisch einordnen und mitgestalten wollen. Vorkenntnisse zu Digitalisierung oder KI sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
Inhalte der Workshops
Das Format gliedert sich in zwei thematische Blöcke:
Block 1: KI-Systeme verstehen
- Aufbau und Funktionsweise generativer KI-Systeme
- Zentrale Komponenten einordnen (z. B. Datenzugriff, Modell, Steuerung, Logging)
- Warum gute Mitbestimmung Systemverständnis voraussetzt
- Unterschied zwischen Modell, Anwendung und Infrastruktur
Block 2: Verantwortung und Mitgestaltung
- Ideen und Bedarfe aus der Belegschaft aufnehmen
- Wo Komponenten betriebliche Zuständigkeiten berühren
- Präventive Architektur vs. reaktive Mechanismen
- Bedeutung von Rollen, Berechtigungen und organisatorischen Strukturen
- Reflexion und Transfer durch Gruppenarbeit
Ziele
Die Teilnehmenden werden befähigt, generative KI-Systeme systematisch zu verstehen, typische Risiko‑ und Gestaltungsfelder zu erkennen und daraus konkrete Fragestellungen für ihre tägliche Arbeit abzuleiten. Sie erkennen, an welchen Stellen ein KI-Einsatz Rollen und Verantwortlichkeiten verschiebt und wo Entscheidungswege neu geklärt werden müssen.
Dauer: 2 Blöcke à 4–6 Stunden
Max. Teilnehmendenzahl: bis zu ca. 20 Personen
Ort: Inhouse im Unternehmen oder externer Veranstaltungsort
Termin: nach individueller Abstimmung
Vorkenntnisse: Grundverständnis zu Digitalisierung oder KI hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich
Das Beitragsbild wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt.
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