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KI gestalten – Aktuelle Wege für Betriebe und Wissenschaft

Die Veranstaltung „KI gestalten“ am 29. Oktober 2025 war ein voller Erfolg – ein inspirierender Tag für alle, die Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und praxisnah in der Arbeitswelt einsetzen möchten.

Am 29. Oktober 2025 lud das Zukunftszentrum KI NRW gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zur Veranstaltung „KI gestalten – Aktuelle Wege für Betriebe und Wissenschaft“ in die DASA nach Dortmund ein. Die ausgebuchte Veranstaltung brachte Fach- und Führungskräfte, betriebliche Interessenvertretungen sowie Wissenschaftler:innen zusammen, um über den sinnvollen Einsatz von KI zu diskutieren. Moderiert wurde die KI-Veranstaltung von Dr. Johanna Renker (TBS NRW). Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Lars Adolph (BAuA) eröffnete Dr. Johanna Renker als Gasamtmoderatorin die Veranstaltung mit einigen Opener-Fragen an das Publikum.


Dr. Matthias Hartwig (BAuA) leitete den fachlichen Teil mit einem Vortrag über die Verbreitung Künstlicher Intelligenz und deren Einfluss auf die Arbeitswelt ein. Dabei präsentierte er zentrale Erkenntnisse aus der repräsentativen Studie DiWaBe 2024. Mehr als 9.000 Erwerbstätige wurden zur Nutzung von KI im beruflichen Umfeld befragt. Im Mittelpunkt standen die Verbreitung in verschiedenen soziodemografischen Gruppen, die eingesetzten KI-Anwendungen sowie erste Zusammenhänge mit psychosozialen Arbeitsfaktoren wie dem Handlungsspielraum und der Arbeitsintensität.

Daniela Laura Wiesen (DAAD e.V.) nahm die Teilnehmenden anschließend mit auf eine Reise durch die Entwicklung eines KI-Tools – von der Idee bis zur Anwendung. Anhand eines konkreten Projekts zeigte sie, wie interdisziplinäre Teams aus IT, Fachabteilungen und Interessenvertretungen zusammenarbeiten, um ein KI-System zu entwickeln, das nicht nur technisch funktioniert, sondern auch akzeptiert und verstanden wird. Ihr Vortrag machte deutlich: Partizipation und Kommunikation sind zentrale Erfolgsfaktoren.


In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden praxisnahe Beispiele und kritische Fragen lebhaft diskutiert – stets getragen von dem gemeinsamen Anliegen, Künstliche Intelligenz nicht nur technisch, sondern auch sozial und ethisch verantwortungsvoll zu gestalten. Im Zentrum standen dabei zwei Schlüsselfragen:

Wie weit ist KI bereits in deutschen Unternehmen verbreitet? Und welche Auswirkungen hat sie auf die Arbeitsbedingungen sowie auf die Beschäftigten?

An der Diskussion beteiligten sich:

  • Prof. Dr. Gudela Grote (ETH Zürich)
  • Kirsten Kling (agentur mark GmbH)
  • Dr. Urs Peter Ruf (TBS NRW)
  • Dr. Andreas Weber (Märkischer Arbeitgeberverband e.V.)
  • Patrick Wiesner (Pilkington Deutschland AG)

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden in vier parallelen Workshops eigene Erfahrungen sammeln und neue Perspektiven entwickeln:

  • Workshop A: Datenkompetenz & Wissensmanagement
    Mit Dr. Jan Grenzebach und Silvio Armbrüster (BAuA) ging es um den bewussten Umgang mit Daten als Grundlage für fundierte Entscheidungen – mit dem Ziel, wertvolles Wissen aus dem Datenozean zu extrahieren.
  • Workshop B: KI-Tools für den Arbeitsalltag
    Dr. Bianca Zickerick, Nils Bremhorst und Sarah Alex (Zukunftszentrum KI NRW) luden zum Ausprobieren und Reflektieren ausgewählter KI-Tools für den Berufsalltag ein – praxisnah und interaktiv.
  • Workshop C: KI bewusst gestalten – Chancen, Risiken und Verantwortung
    Muriel Reuter und Emil Noah Simon (BAuA) vermittelten ein Bewusstsein für Chancen, Risiken und Verantwortung beim Einsatz von KI in Unternehmen und boten den Teilnehmenden praktische Übungen in Kleingruppen.
  • Workshop D: Identifikation von KI-Potenzialen im Unternehmen
    Dr. Oliver Fix und Sophie Degen (Zukunftszentrum KI NRW) zeigten konkrete KI-Beispiele aus der Praxis. Dabei erarbeiteten und bewerteten sie mit den Teilnehmenden eigene KI-Use-Cases.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine offene Präsentation der Workshop-Ergebnisse bei Kaffee und Kuchen. Wer wollte, konnte im Anschluss die DASA Arbeitswelt Ausstellung besuchen.


Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und gestaltbar KI in der Arbeitswelt ist, wenn Technik, Mensch und Organisation gemeinsam gedacht werden. Das Zukunftszentrum KI NRW bedankt sich bei allen Teilnehmenden und Mitwirkenden für ihr Engagement und freut sich auf weitere Kooperationen mit der BAuA.


Sarah Alex
Zukunftszentrum KI NRW | agentur mark GmbH
alex@agenturmark.de 
Dr. Bianca Zickerick
Zukunftszentrum KI NRW | TBS NRW e.V.
bianca.zickerick@tbs-nrw.de

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Das Projekt Zukunftszentrum KI NRW wird im Rahmen des Programms Zukunftszentren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.