Digitalisierungs-Ziele der EU: Förderung auch für KMUs

Bis zum Jahr 2030 will die EU Kommission Europa und die Europäische Wirtschaft bei der digitalen Transformation erheblich voranbringen. Entscheidend bei diesem ambitionierten Plan ist, dass nicht nur Unternehmen unterstützt werden, die die eigene digitale Transformation bereits wesentlich vorangetrieben haben. Auch für die sogenannten “late adopters“, also Unternehmen, die erst spät auf die digitale Transformation aufspringen, setzt sich die Kommission anspruchsvolle Ziele: 90 Prozent aller KMU sollen bis 2030 mindestens ein grundlegendes Niveau bei der Digitalisierungsintensität erreichen.

Damit soll Europa nicht nur im Vergleich zu den großen Wettbewerbern in Nordamerika und Asien den Anschluss schaffen, sondern auch in der Breite zu einer der führenden digitalen Weltregionen werden.

Die wichtigsten Ziele des „Digitalen Kompass´“ der Europäischen Kommission bis 2030:
  • Bis 2030 sollen mindestens 75 % aller EU Firmen Cloud-Technologien, Big Data und künstliche Intelligenz einsetzen
  • 90 % alle KMU in Europa sollen ein grundlegendes Digitalisierungsniveau erreichen.
  • Investitionen in die digitale Infrastruktur
  • Förderung und Bildung von digitalen Kompetenzen, um den geschätzten Bedarf von etwa 20 Millionen Spezialisten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik zu decken
  • Bis 2030 Aufbau einer vollständigen 5G-Infrastruktur
  • Entwicklung marktfähiger Computer und Anwendungen auf Basis von Quantentechnologien
 Finanzierungs-  und Unterstützungsinstrumente

Flankiert wird das anspruchsvolle Programm durch zwei Instrumente: zum einen gibt es technische Hilfe für Unternehmen im Rahmen der Digital Europe Initiative. Hier erhalten Firmen Unterstützung beim Aufbau strategischer Kompetenzen und es wird Testmöglichkeiten für digitale und KI-Anwendungen geben.

Finanzielle Unterstützung für anspruchsvolle technologische Entwicklungen wird die Kommission im Rahmen des Förderprogramms Horizon Europe anbieten. Insgesamt stehen für den Bereich „Digitales“ bis 2027 15 Mrd. EUR zur Verfügung. Neben Fragen der Hochtechnologie (Quantencomputing) stehen auch Fragen der menschenbezogenen Digitalisierung auf der Liste der förderfähigen Themen.

Das Zukunftszentrum KI NRW hilft

Das Team des Zukunftszentrums kann KMUs von Anfang an unterstützen:

  • Wir bieten Kurzberatungen, bspw. in Form von Digitalisierungs- und KI-Sprechstunden, in denen wir individuell auf Ihre Fragen eingehen und mit Ihnen erste Handlungsansätze entwickeln.
  • Wir bieten Qualifizierungen, die sie in die Lage versetzen, eigenständig Digtalisierungspotenziale in Ihrem Unternehmen zu identifizieren.
  • Wie begleiten Sie beratend auf dem Weg durch Digitalisierungsprojekte.
  • Wir unterstützen Sie auf der Suche nach geeigneten Förderprogrammen.

Sprechen Sie uns an. Ihre Anliegen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die Kosten für die Beratung sind unbürokratisch über ein Förderprogramm abgedeckt.

Zukunftszentrum KI NRW

c/o ZENIT GmbH
Bismarckstraße 28
45470 Mülheim an der Ruhr
Tel. (0208) 30004-88
kontakt@zukunftszentrum-ki.nrw


Zurück

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren (KI)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) gefördert.