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Zwei Zukunftszentren. Vier Standorte. Viele Perspektiven. Eine Vision: Künstliche Intelligenz gemeinsam gestalten.

Die Turck GmbH gehört zu den Innovationsführern in der Automatisierungsbranche. Mit rund 5.000 Mitarbeitenden weltweit, allein vier Standorten in Deutschland und einem ausgeprägten Technologie-Fokus ist das Unternehmen international aufgestellt – und seit Jahren mit Digitalisierung vertraut. Auch KI ist kein Fremdwort – erste Initiativen und Anwendungen waren bereits etabliert.

Doch wie bringt man Mitarbeitende aus Forschung und Entwicklung, aus Prozesssteuerung und IT an einen Tisch – wenn dieser Tisch virtuell zwischen Beierfeld, Halver, Detmold und Mülheim an der Ruhr steht? Wie lässt sich Künstliche Intelligenz nicht nur technisch einführen, sondern strategisch verankern – und zwar mit den Menschen, die die Prozesse am besten kennen?

Mit Unterstützung durch das Zukunftszentrum Sachsen und dem Zukunftszentrum KI NRW entstand die Idee, ein hybrides Qualifizierungsformat zu entwickeln, das sowohl technische Grundlagen als auch konkrete Anwendungsentwicklung umfasst – und das gleichzeitig eine Kultur der Zusammenarbeit und Innovation fördert.


Das Herzstück der gemeinsamen Arbeit bildete eine mehrphasige Learning Journey, die auf digitalen Selbstlernmodulen, hybriden Workshops, Peer-Learning und persönlichem Austausch aufbaute. Die Besonderheit: Inhalte und Formate wurden exakt auf die unternehmensinterne Vielfalt zugeschnitten – sowohl technisch als auch methodisch:

Der Startpunkt war ein gemeinsamer hybrider Workshop für die beteiligten Fach- und Führungskräfte. Hier wurden Grundlagen zu Künstlicher Intelligenz vermittelt, aber auch Fragen zur Verantwortung, zu Datenschutz und zur praktischen Einordnung aktueller KI-Modelle diskutiert.

In einem kreativen Zwischenschritt visualisierten die Teilnehmenden ihre Erwartungen und Vorstellungen – mit Lego. Die Methode „LEGO® Serious Play®“ ermöglichte einen lockeren Zugang zu individuellen Perspektiven und Zielbildern. Die Ergebnisse wurden dokumentiert – und später mit den tatsächlichen Erfahrungen verglichen.

Anschließend vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen im digitalen Lernmanagementsystem des Zukunftszentrum Sachsen. Dort wartete der Kurs KI leicht gemacht – praxisnah, kompakt und interaktiv aufgebaut. Jede:r konnte im eigenen Tempo lernen, Tests absolvieren und sich gezielt auf die nächste Phase vorbereiten.

In einem weiteren Workshop-Modul wurden reale KI-Anwendungen vorgestellt – aus verschiedenen Branchen und mit konkretem Bezug zur Produktion. Diese Beispiele boten Denkanstöße, halfen beim Transfer ins eigene Arbeitsumfeld und öffneten den Raum für erste eigene Ideen.

In einer weiteren Selbstlernphase entwickelten die Teilnehmenden eigene Ideen für den Einsatz von KI bei Turck. Diese präsentierten sie anschließend in einem 5-minütigen Pitch. Die Vorschläge reichten von KI-gestützter Codegenerierung über automatisierte Fehlersuche in Konstruktionsplänen bis hin zu einem internen Wissens-LLM.

Die besten Ideen wurden in standortübergreifenden Teams weiterbearbeitet – mit dem Ziel, sie als Lösungskonzepte zu formulieren und beim Abschlussworkshop vorzustellen.

Im abschließenden Pitch präsentierten die Teams ihre Konzepte vor der Geschäftsführung. Das Ergebnis: Alle Vorschläge wurden prämiert und zur weiteren Prüfung angenommen. Die Botschaft war klar: Gute Ideen kommen nicht nur von oben.


Lassen Sie sich inspirieren – oder laden Sie uns ein, gemeinsam Ihre eigene Learning Journey zu entwerfen.


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Das Projekt Zukunftszentrum KI NRW wird im Rahmen des Programms Zukunftszentren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.