Nimmt KI uns die Arbeitsplätze weg?

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Dortmund, 07.04.2022: Die Trends digitale Transformation, Automatisierung und Künstliche Intelligenz sind neben Begeisterung und Neugier für uns Menschen auch mit Sorgen um den Arbeitsplatz verbunden. Sind solche Befürchtungen berechtigt und nimmt uns die KI wirklich die Arbeit weg?

Diskussion mit renommierten Referent*innen

Mit Blick auf diese Fragestellung sprachen vier Expertinnen und Experten (v.r.n.l.) aus Wissenschaft und Wirtschaft mit Wissenschaftsjournalistin Katja Scherer im Rahmen der KI-Sonderausstellung in der DASA Arbeitswelt Austellung über Innovationen und deren Auswirkungen für die Gesellschaft:

  • Dr. Jörg Weingarten | Deutscher Gewerkschaftsbund NRW (DGB NRW) und Mitglied im Beirat des Zukunftszentrums KI NRW
  • Prof. Dr. Katharina Morik | Koordinatorin und Sprechering des Kompetenzzentrums Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R)
  • Dr. Christian Temath | Geschäftsführer KI.NRW
  • Dr. phil. Lars Adolph | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft

Mit dem Team des Zukunftszentrums KI NRW haben wir die spannende Podiumsdiskussion verfolgt und besser verstanden, dass Maschinen und Computer die menschliche Arbeit erleichtern, aber menschliche Kompetenzen und Einsatzfähigkeiten nicht komplett ersetzen können.

Herr Dr. Weingarten argumentierte aus der Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer, dass die Mitnahme und Beteiligung von Beschäftigten bei der Einführung von KI-Systemen zentral für deren Akzeptanz im Unternehmen sind. Zudem betonte er, dass die transparente Kommunikation über die Funktionsweisen von KI-Systemen wichtig für das Verständnis der Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer ist. Von der Seite der Forschung machte sich Frau Prof. Dr. Morik stark für eine relative Freiheit der Forschung und Entwicklung von KI-Lösungen. Sie sieht eine Stärke der Forschung in Deutschland darin, faire Algorithmen zu entwickeln und forscht selbst seit vielen Jahren in diesem Bereich. Insgesamt waren sich die Podiumsgäste einig, dass dieser starke Einbezug der ethischen Perspektive einen großen Wettbewerbsvorteil bietet. Herr Dr. Temath unterstrich diesen Zusammenhang mit konkreten Erfolgsbeispielen aus NRW.

Am Ende steht die Frage, die von den Podiumsgästen diskutiert wurden, wie die großen Wohlstandsgewinne in Zukunft fair verteilt werden können. Gibt es bald für alle die 30-Stunden-Woche bei gleichbleibendem Gehalt? Welche Qualifikationen müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer von Morgen besitzen?


Aufzeichnung der Podudiumsdiskussion

Die interessate Diskussion wurde aufgezeichnet und über den YouTube-Kanal der DASA Arbeitswelt Ausstellung veröffentlicht.


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Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren (KI)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) gefördert.