Nachhaltigkeits-Forum: Herausforderungen in der Kreislaufwirtschaft – Der Digitale Produktpass
12:00 – 13:00 Uhr
Welche Chancen bietet der Digitale Produktpass zur Überwindung von Hürden in der Kreislaufwirtschaft? Wie können sich Unternehmen schon heute vorbereiten?
Die Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP) erfolgt ab 2027 schrittweise. Den Anfang macht der Batteriepass, der ab diesem Zeitpunkt für Industrie- und Elektrofahrzeugbatterien verpflichtend wird. In den darauffolgenden Jahren wird die EU-Kommission weitere spezifische Regelungen für eine Vielzahl von Produktgruppen erlassen. Dazu gehören unter anderem Textilien, Elektronik, Möbel, Kunststoffe und Bauprodukte. Es wird also nicht zu einer gleichzeitigen Einführung für alle Produkte kommen, sondern zu einem rollierenden System, das den Branchen Zeit zur Anpassung gibt.
Der DPP gilt in allen 27 Mitgliedstaaten der EU. Entscheidend ist dabei nicht der Herstellungsort, sondern der Verkauf oder das Inverkehrbringen innerhalb der EU.
Die aktuell für Unternehmen relevanten Informationen erhalten Sie in unserem Nachhaltigkeits-Forum aus erster Hand von Katharina Prammer. Im Projekt “Werkstoffzentrum der Zukunft“ analysiert sie die Möglichkeiten zum Einsatz eines digitalen Produktpass am Beispiel der Kunststoffindustrie. Im Anschluss haben Sie Zeit für individuelle Fragen. Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch mit Ihnen!
Unsere Referentin
Katharina Prammer, Kunststoffinstitut Lüdenscheid und Leiterin des Themenbereichs „Digitaler Produktpass im Projekt „Werkstoffforum der Zukunft“
Ziel der Veranstaltung
Ziel ist es, einen Überblick über den Stand der Regulatorik zur Einführung des digitalen Produktpasses zu erhalten. Der Produktpass bietet Unternehmen schon heute Chancen, die Hürden bei der Einführung der Kreislaufwirtschaft zu überwinden und sich auf die zukünftigen Anforderungen vorzubereiten.
Datum: Donnerstag, 29.01.2026, Uhrzeit: 12:00 Uhr – 13:00 Uhr
Ort: Online via Microsoft Teams
Zielgruppe
Geschäftsführende, Betriebsleiter:innen und Nachhaltigkeitsbeauftragte von produzierenden Unternehmen.
| Dr. Sylke Lützenkirchen Zukunftszentrum KI NRW | FernUniversität in Hagen sylke.luetzenkirchen@fernuni-hagen.de |
| Sabine Widdermann Zukunftszentrum KI NRW | ZENIT GmbH sabine.widdermann@zenit.eu |
| Katharina Prammer Kunststoffinstitut Lüdenscheid | Werkstoffforum der Zukunft +49 2351 1064 131 prammer@kimw.de |
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