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Veranstaltung

Nachhaltigkeits-Forum: Herausforderungen in der Kreislaufwirtschaft – Der Digitale Produktpass

29. Jan. 2026
12:00 – 13:00 Uhr

Welche Chancen bietet der Digitale Produktpass zur Überwindung von Hürden in der Kreislaufwirtschaft? Wie können sich Unternehmen schon heute vorbereiten?

Die Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP) erfolgt ab 2027 schrittweise. Den Anfang macht der Batteriepass, der ab diesem Zeitpunkt für Industrie- und Elektrofahrzeugbatterien verpflichtend wird. In den darauffolgenden Jahren wird die EU-Kommission weitere spezifische Regelungen für eine Vielzahl von Produktgruppen erlassen. Dazu gehören unter anderem Textilien, Elektronik, Möbel, Kunststoffe und Bauprodukte. Es wird also nicht zu einer gleichzeitigen Einführung für alle Produkte kommen, sondern zu einem rollierenden System, das den Branchen Zeit zur Anpassung gibt. 

Der DPP gilt in allen 27 Mitgliedstaaten der EU. Entscheidend ist dabei nicht der Herstellungsort, sondern der Verkauf oder das Inverkehrbringen innerhalb der EU. 

Die aktuell für Unternehmen relevanten Informationen erhalten Sie in unserem Nachhaltigkeits-Forum aus erster Hand von Katharina Prammer. Im Projekt “Werkstoffzentrum der Zukunft“ analysiert sie die Möglichkeiten zum Einsatz eines digitalen Produktpass am Beispiel der Kunststoffindustrie. Im Anschluss haben Sie Zeit für individuelle Fragen. Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch mit Ihnen! 


Katharina Prammer, Kunststoffinstitut Lüdenscheid und Leiterin des Themenbereichs „Digitaler Produktpass im Projekt „Werkstoffforum der Zukunft“ 


Ziel ist es, einen Überblick über den Stand der Regulatorik zur Einführung des digitalen Produktpasses zu erhalten. Der Produktpass bietet Unternehmen schon heute Chancen, die Hürden bei der Einführung der Kreislaufwirtschaft zu überwinden und sich auf die zukünftigen Anforderungen vorzubereiten. 


Datum: Donnerstag, 29.01.2026, Uhrzeit: 12:00 Uhr – 13:00 Uhr 
Ort: Online via Microsoft Teams 


Geschäftsführende, Betriebsleiter:innen und Nachhaltigkeitsbeauftragte von produzierenden Unternehmen. 


Dr. Sylke Lützenkirchen 
Zukunftszentrum KI NRW | FernUniversität in Hagen 
sylke.luetzenkirchen@fernuni-hagen.de 
Sabine Widdermann 
Zukunftszentrum KI NRW | ZENIT GmbH 
sabine.widdermann@zenit.eu 
Katharina Prammer
Kunststoffinstitut Lüdenscheid | Werkstoffforum der Zukunft
+49 2351 1064 131
prammer@kimw.de

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Das Projekt Zukunftszentrum KI NRW wird im Rahmen des Programms Zukunftszentren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.